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Bericht von der 10. SP-Sitzung

Ticket ist da, Untersuchungsausschuss geht weiter, Festival kommt wieder, Satzungsänderung, Gender-Umfrage, Fechten ist konkurrenzfähig.
(1.) Das Semesterticket ist gerettet. Auch wir wollten (wie der AStA) eine offene Diskussion um das Ticket erreichen. Das ist mit dem Besuch durch VRS und SWB auf der letzten Sitzung gelungen. Was aber auch wieder deutlich wurde: Der AStA hätte VIEL früher handeln müssen! Der Beschluss der Bezirksregierung zur Einschränkung der Fahrradmitnahme ist alt und war bekannt – und zwar schon im Entscheidungsprozess. Da erwarten wir mehr Zusammenarbeit mit der Politik und versprechen, dass es mit einem RCDS-AStA-Vorsitz anders laufen wird!
(2.) Mit dem Untersuchungsausschuss zur sehr fragwürdigen Absetzung der Kultur-Referentin Madeleine Heuts geht es trotz eines Sabotageversuchs seitens der Koalition weiter. Die hat nämlich beschlossen, dass alle SP-Mitglieder, die bei der Absetzung mitgestimmt haben, befangen seien. Aber ihr wahres Gesicht wurde von einem bekannten Spaßvogel aufgedeckt, der die Befangenheit aller Studenten für den Wahlprüfungsausschuss beschließen wollte, weil sie ja alle wahlberechtigt waren. Damit folgt er genau der Logik des AStA. Wir haben konsequent dagegen gestimmt, weil wir beides für gleichwertigen Unsinn halten. Die Koalition hat dem ersten Antrag zugestimmt, dem zweiten nicht. Damit bricht sie ihre eigene Logik und beweist, dass sie beide Male nur zum eigenen Vorteil gestimmt hat. (Die Frage ist: Warum will sie die Untersuchung verhindern?) Zum Glück haben wir „unbefangene“ Ausschussmitglieder nominieren können: Unseren Vorsitzenden William Thelen und den ehem. Landesvorsitzenden Matthias Rübo. Es geht also weiter!
(3.) Das Festival contre le racisme geht in die nächste Runde. Da wir grundsätzlich sowohl studentische Feste als auch Zeichen gegen Rassismus gut finden, haben wir unter einer klaren Bedingung mit Faust in der Tasche zugestimmt, wenn auch nicht einstimmig: Uns wurde versprochen, dass die Kosten von 7.250€ um keinen Cent überstiegen werden. Und daran werden wir den AStA messen! Selbstverständlich lehnen wir die linke bis linksextreme Ideologie, die im letzten Jahr vertreten wurde, entschieden ab und warnen vor dem Einladen von Verfassungsfeinden wie der ASJ. Dass wieder unausgewogene Debatten stattfinden und die angeblich (!) rassistischen Studiengebühren in NRW ohne Fürsprecher niedergemacht werden sollen, verurteilen wir: Bitte lasst doch faire Diskussionen zu! Die Bonner Studenten sind intelligent genug, sich dann eine eigene Meinung zu bilden.
(4.) Die lang ersehnte und überfällige Satzungsänderung, die wir maßgeblich gestaltet haben, ist endlich beschlossen. Eckpunkte sind: Ausschüsse werden nach Listen und nicht Fraktionen verteilt, um das Wahlergebnis zu spiegeln und Chaos durch Fraktionsumbildungen vorzubeugen. Eine Vakanz im Finanzreferat wird verhindert. Der Ältestenrat wird zum Schlichter statt Entscheider.
(5.) Der Ausschuss für Geschlechtergerechtigkeit beruht auf der Annahme, dass unterschiedliche Redeanteile im SP durch das Geschlecht der Redner bedingt sind. Die Belege dafür sind mehr als dürftig, da sie eine Kausalität nicht ausreichend nahelegen. Deshalb gibt es jetzt eine Umfrage unter SP-Mitgliedern, die mehr Klarheit bringen soll.
(6.) Der Hochschulsport Fechten hat eine neue Ausrüstung bestellt und dort das teuerste Modell gewählt. Um Eure Beiträge vor Verschwendung zu schonen, haben wir kritisch nachgefragt und herausgefunden, dass nur diese zu gewissen Wettbewerben zugelassen ist. Dass unsere Fechter sich mit anderen messen (und hoffentlich gewinnen!), ist eine gute Sache und das Geld unbedingt wert.

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RCDS NRW
Dieser Blog wird durch die Geschنftsführerin des RCDS NRW, Sina Kemper, betreut.

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