Wenn wir die entsprechende Mehrheit erhalten, werden wir in allen offiziellen Texten die Gender-Sprache zurücksetzen. Die autonomen Referate „für Frauen und Geschlechtergerechtigkeit“ und das „LesBiSchwulen- und trans*-Referat“ (insg. 20.400€ Budget) werden bei uns zu einer Gleichberechtigungsstelle zusammengelegt, die sich um Diskriminierungsfragen kümmert und bei Veranstaltungen zum Thema Diskriminierung mitspricht. Die Stelle wird alle jetzt benötigten Beratungsangebote behalten, ständig auf Auslastung prüfen, und sich mit den verschiedenen Formen von Diskriminierung befassen. Vorträge etc. wird sie nicht mehr eigenständig ausrichten. Sie ist nicht mehr autonom, sondern wird der AStA-Struktur möglichst sinnvoll zugeordnet. Diskriminierung wegen Sexualität oder Geschlecht lehnen wir ab. Und die Fokussierung auf bestimmte Gruppen gegenüber den scheinbaren Unterdrückern und eine ausgeprägte Gender-Dogmatik genauso. Das autonome Referat, das sich um ausländische Studenten kümmert, soll beibehalten werden, da diese Gruppe auch der Uni gegenüber besondere Interessen und besonderen Beratungsbedarf hat, der auch jenseits der Diskriminierung liegen. Beim Thema Rassismus soll es an die Gleichberechtigungsstelle herantreten.

Die Grünen versuchen mit der Hilfe ihrer linken Koalitionspartner, die Rednerliste im Parlament nach Geschlecht zu quotieren. Wie lehnen jede Repression der parlamentarischen Redefreiheit ab. Wer sich meldet, kommt zu Wort. Die Besetzung von Professuren ist für uns kein Thema der Sexualität oder des Geschlechts. Der beste Bewerber soll die Stelle bekommen – keine Frau darf wegen ihres Geschlechts benachteiligt werden und kein Mann darf einer brachialen Verweiblichung der Forschung zum Opfer fallen, obwohl er der beste Kandidat für die Professur ist.