Den AStA wieder glaubwürdig und wahrnehmbar machen

Wer zur Wahl geht und für die Unicard oder den fzs-Austritt stimmt, aber jahrelang keine Ergebnisse sieht, kann den AStA doch gar nicht ernst nehmen. Wir wollen das Ergebnis der Urabstimmung vor zwei Jahren zeitnah umsetzen: Die Unicard sollen jetzt eingeschriebene Studenten noch in der Hand halten; aus dem fzs werden wir unverzüglich austreten.

Wir wollen die Maßnahmen von AStA und SP für Euch spürbar und im studentischen Leben wahrnehmbar machen. Das heißt: Projekte, die Euch interessieren; das heißt: das normale studentische Leben in die Kulturförderung einbinden; das heißt: Vorträge und Podien, die nicht nur die linke Szene anschaut – dann auch mit mehr als 10 Gästen; das heißt: Öffentlichkeitsarbeit auch des SP – natürlich ohne politische Wertung; das heißt: ein AStA-Straßenfest. Dabei stellen wir uns eine Freiluftveranstaltung vor, bei der AStA, Parlament und studentische Gruppen ihre Arbeit darstellen können, damit jeder Bonner Student Einblick in die Arbeit der Hochschulpolitik und der unpolitischen Initiativen erhält, sich orientieren und dann ggf. auch engagieren kann. Dazu gehören natürlich auch Musik, Essen und Kaltgetränke mit und ohne Alkohol. Eine Hochschulgruppe hat mit der „Boom!“-Messe schon einen wichtigen Schritt getan, aber eine Institutionalisierung durch den AStA kann die Dimension des Ganzen noch weiter ausbauen. Mehr öffentliche Wirksamkeit führt darüber hinaus auch zu mehr Transparenz der Hochschulpolitik – Ihr könnt Euren Vertretern besser auf die Finger schauen. Das ist ein wichtiger Wert in sich und stärkt weiter die Glaubwürdigkeit des AStA. Ein letzter Schritt dabei ist, dass die Selbstbedienung aufhört. Aufwandsentschädigungen werden in unserem Haushaltsplan wesentlich geringer ausfallen – und zwar sofort, auch bei uns selbst. Überbezahlung und unnötige Stellen wird man vergeblich suchen müssen. Indem er konstruktiv mit Politik, Verwaltung und Universität zusammenarbeitet, wird ein RCDS-geführter AStA die studentischen Interessen so effektiv wie möglich vertreten. Dabei bleiben wir realistisch und machen keine falschen Versprechungen, von denen wir jetzt schon wissen, dass man sie nicht durchsetzen kann – vor allem nicht, indem man Plakate hochhält oder mit dem Boykott des Semestertickets droht.