Weitere Themen

Neben den großen Themen des Wahlkampfes haben wir noch ein paar Positionen, die uns dieses Jahr besonders wichtig sind:

  • Wir sind und bleiben Anwälte der Autonomie der Fachschaften und der Unterstützung ihrer wichtigen Arbeit. Deshalb haben wir erfolgreich dafür gestritten, dass sie endlich ihre eigene Wahlordnung ändern durften, obwohl im Parlament lange keine Mehrheit zu finden war.
  • Die Internationalität unserer Uni und die Exzellenz ihrer Forschung sind ein klares Plus: Exzellente Forschung verbessert akademische Perspektiven der Absolventen. Internationalität erweitert den Horizont – fachlich wie menschlich, aber auch sprachlich. Fördermittel helfen, die finanziellen Löcher der Uni zu stopfen und damit auch die Finanzierung guter Lehre zu erleichtern.
  • Der von uns gestellte Vorsitzende des Satzungs- und Geschäftsordnungsausschusses hat die Prüfung der Notwendigkeit des Rechtshilfefonds (3.000€), der zusätzlich zur Rechtsberatung, dem Hilfsfonds und der Arbeit des Sozialreferats besteht, forciert. Er wird nicht benutzt, geschweige denn ausgelastet. Im nächsten Schritt gilt es, seine sinnvolle Abwicklung durchzuführen.
  • Forschung zu militärischen Zwecken kann z.B. in der Abwehr von Cyberangriffen sehr sinnvoll sein und auch durchaus mit militärischen Drittmitteln gefördert werden. Wer aber erforscht, wie man besser mehr Menschen töten kann, gehört nicht an eine Universität.
  • Ehrenamtliches Engagement ist ein wichtiger Beitrag zu unserer Gesellschaft, der sie entscheidend mit trägt. Mehrfachstudien mehrerer Vollzeit-Fächer sind fachliche, zeitliche und überaus anstrengende Herausforderungen. Leistungsträgern, die eines davon oder beides anstreben, muss das möglich sein. Durch eine umsichtige Digitalisierung der Lehre und eine Anrechnung im Studium wollen wir genau das ermöglichen.
  • Wenn die Unicard kommt, soll sie auch eine Bezahlmöglichkeit für das Fahrradverleihsystem sein, das die Stadt in absehbarer Zukunft plant.
  • Die Arbeiten an der Uni-Tiefgarage unter dem Hofgarten und dessen damit einhergehende Sperrung sind zwar notwendig und überfällig, aber denkbar schlecht terminiert. Sie im Jubiläumsjahr durchzuführen, zu dem sie eigentlich abgeschlossen sein sollten, kann unpassender nicht sein. Die Sperrung aber verhindern zu wollen, ist illusorisch.
  • Das von der GHG angeleierte Projekt der Wasserspender nützt sicherlich vielen Studenten, die im Sommer eine kleine Erfrischung genießen können und kein bleihaltiges Wasser aus den Toilettenräumen mehr abfüllen müssen. Einen Ausbau dessen muss auch ein AStA ohne grüne Beteiligung prüfen. Wichtig bleibt hier natürlich der finanzielle Aspekt.
  • Die berühmte Seilbahn finden wir wie alle Hochschulgruppen gut. Viel mehr muss man dazu wohl nicht sagen.

Ideen anderer Gruppen

Auch andere Gruppen haben gute Ideen, die unserem Programm teilweise nicht widersprechen und die man sehr gerne in einer Koalition gemeinsam umsetzen kann oder auch im RCDS-AStA vom politischen Gegner neidlos anerkennend aufnehmen darf. Aber der RCDS bleibt einzigartig: Von der Koalition unterscheiden wir uns massiv im Verhältnis zu Euren Semesterbeiträgen, zu politischer Ausgeglichenheit und zum Extremismus. Von der LHG unterscheiden wir uns, indem wir statt Einsparungen für nicht spürbare Beitragssenkungen eine sinnvolle Nutzung der Semesterbeiträge zu Eurem Nutzen einfordern, sowie in vielen einzelnen Punkten des Programms. Besonders haben wir uns natürlich über den LHG-Vorschlag einer flächendeckenderen Kölschversorgung gefreut! Wer aber über Krieg und Frieden, die Arbeiterrevolution oder Steuerflucht philosophiert (ja: diese Themen kommen alle im aktuellen Wahlkampf vor), erntet keinen Widerspruch aus unserem Programm, weil wir uns nur mit studentischen Themen befassen.